Viele Menschen erfahren Stress als etwas Unangenehmes. Daher lege ich meiner Ausführung bewusst die negative Stressansicht zugrunde. Denn nur wenn wir ein Problem haben, kann ich eine Lösung präsentieren. Logisch, oder? Mir ist natürlich schon klar, dass Stress kein Problem ist, aber die meisten empfinden ihn dennoch als unangenehm.

Wie entsteht Stress?
Man könnte es jetzt kompliziert analysieren und wirklich ein Problem daraus machen. Vor allem dann, wenn man sich an den Auswirkungen von Stress festklammert. Aber es geht nicht um die Auswirkung, sondern um die Erzeugung von Stress. Wenn wir wissen, wie wir Stress machen, dann liegt die Lösung auf der Hand. Das persönliche Stresserzeugungs-Management ist natürlich individuell, aber in groben Zügen finden sich immer mehr oder weniger dieselben Eckpunkte.

Zuerst kommt die Idee: Das will ich. Dann die Frage: Kann oder schaffe ich das? Dann der Kardinalfehler: die Überlegung, welche Schwierigkeiten auftauchen könnten und welche Folgen das hätte. Danach ist eines klar: Es wird nicht einfach. Jetzt unbedingt noch alles, wirklich alles, was die nächsten Tage, Wochen oder besser Monate und Jahre noch zu tun ist, im Verstand heranziehen. Jetzt hast du Stress. Aber jetzt weißt du auch, wie du ihn herstellst und dass Stress nur eine Kopfsache ist. Stress hat nie in erster Linie mit den Umständen zu tun, sondern damit, wie man diese betrachtet und mit ihnen umgeht. Die Lösung ist mindestens genauso einfach. Schwierig ist es ja nicht, Stress zu erschaffen, das können wir alle. Also kann es auch nicht schwierig sein, ihn zu beenden.

Wie kann Stress am einfachsten beendet werden?
Zuerst werde dir bewusst, dass du es bist, der den Stress erzeugt. Deine Sichtweise, deine Ängste und wie du mit Situationen umgehst, sind dafür verantwortlich. Es ist wichtig, sich selbst als Schöpfer des eigenen Stresses zu erkennen und auch wertzuschätzen! Das Opfer kann nichts ändern, es erduldet nur. Aber wenn du dich als Schöpfer dessen erkannt hast, dann ist es sehr einfach: Tu es einfach nicht mehr so wie bisher – Hauptsache anders! Und wenn du jetzt denkst, dass dir das nicht hilft, dass du genauere Anweisungen bräuchtest oder eben dass es nicht so einfach sein kann, dann wirst du es wieder wie immer tun, und so geht das natürlich nicht.

Du musst deinen Standpunkt ändern, dann geht’s ganz easy. Und wenn es nicht easy geht, dann suche keine anderen Gründe dafür, sieh lieber die Möglichkeiten darin! So, wie es ein Mensch im Schöpferbewusstsein tut. Vertraue dem Universum, es wird dir niemals mehr aufbürden, als du auch meistern kannst. Derjenige, der zu viel drauf packt, bist du! Wenn dich deine Beziehung stresst, dann ändere dich oder beende sie. Dein Job, deine Freunde, deine Familie? Ändere dich oder beende es. Ändere die Art und Weise, wie du es lebst.

Bei vielen führt das Thema Geld zu Stress. Warum? Weil sie viel zu viel aufs Geld geben, vor allem jene, welche zu wenig davon haben. Hier würde eine Neubewertung der Dinge sehr hilfreich sein. Wisse einfach eines: Stress ist nichts, das man hat oder nicht, sondern etwas, das man machen kann oder auch nicht. Also mach keinen Stress!

Nur weil es einfach klingt, heißt das nicht, dass es nicht funktioniert! Aber die meisten winken leider schon ab und denken: Wenn meine riesigen Probleme so einfach zu lösen wären, dann würde es ja gar kein Problem sein. Stimmt, es ist auch keins! Klar, du kannst Yoga machen, meditieren oder in Urlaub fahren … alles gut, aber was dann? Wieder zurück ins alte Leben – und jetzt mit noch mehr Stress. Jetzt musst du ja noch deine Entspannungsübungen unterbringen. Das blöde ist nur, dass jetzt noch mehr zu tun ist. Besser du machst gar nicht erst Stress, dann brauchst du auch nicht zu entspannen, weil du dann ja schon entspannt bist.

Kategorie: Lifestyle | Keine Kommentare
Bildercopyright: © Michael Simons / 123rf.com