Viel wurde schon über die Empfängnis eines Kindes geschrieben, medizinisch-wissenschaftlich dokumentiert und in Bildern festgehalten. Doch wie sieht eine Empfängnis aus feinstofflicher, ätherischer Sicht aus? In einem Bereich, in den unsere Wissenschaftler noch nicht vorgedrungen sind. Und wo ist die Seele, bevor sie einen menschlichen Körper annimmt? Die folgenden Informationen basieren auf einer medialen Übermittlung, die zwischen der Engelwelt und der Autorin ablief. Die Engelgruppe, die Antworten auf die ihr gestellten Fragen gab, heißt Elijah (sprich: Ilaja).

Eine Empfängnis ist auf der biologischen Ebene leicht nachzuvollziehen. Doch wie verläuft sie für eine Seele, was empfindet diese dabei?
Grundsätzlich muss vorausgeschickt werden, dass die Bilder, die wir euch Menschen geben, nur Denk-Krücken für das sein können, was sich tatsächlich abspielt. Euch fehlen die Begriffe, die Worte – eure Vorstellung ist sehr beschränkt. Deshalb versuchen wir, euch Bilder zu geben, die an eure Realität einigermaßen heranreichen. Bei der Zeugung bewegt sich eine Seele wie in einer Luftblase in Richtung Erde, das heißt von der geistigen in die irdische Ebene hinein, die aber beide gleichzeitig existieren! Man kann die Seele vielleicht mit einer schillernden Seifenblase vergleichen. Sie sieht aus wie eine dünne Haut. Die Seele befindet sich dabei in dieser Energieblase und ist zugleich die Energieblase. Diese ist amorph, das ist ein Aggregatszustand zwischen gasförmig und flüssig. Eigentlich ist es ein Zustand, für den ihr Menschen keinen Ausdruck habt.

Die Seele nähert sich also dem Ort der Empfängnis. Sie wird von der Energie der Mutter oder beider Elternteile angezogen. Die Form der Seelen ist in den meisten Fällen gleich, nur ihre Farben können sich unterscheiden. Sie sind meist zart wie ein verblassender Regenbogen. Jede einzelne Farbe hat mit einem Lebensthema zu tun, das sich durch das künftige Leben der noch Ungeborenen ziehen wird. Jede Empfängnis wird von Erzengel Gabriel begleitet, auch von den Schutzengeln der inkarnierenden Seele, ihrer Mutter und ihres Vaters. Die Schutzengel begleiten die Zeugung, sie greifen jedoch nicht ein, sondern beobachten nur.

Bei Zwillingen enthält die Energieblase zwei Seelenkerne. Durch die gemeinsame Blase haben sie auch ein gemeinsames Lern- und Lebensthema. Die Energieblase ist so angelegt, dass sie sich zu Beginn der Schwangerschaft in zwei Seelenkerne teilt. Es kann jedoch sein, dass sich die Energieblase nicht teilt. Dann wird einer der beiden Seelenkerne von der Engelwelt wieder in die Geistige Welt zurückgeholt. Die Seelen wissen bereits vor der Empfängnis, dass nur eine in der Energieblase das irdische Leben beginnen kann, sie wissen aber nicht, welche der beiden. Für die Seelen ist das in Ordnung, denn es ist ein Lernprozess für alle Beteiligten: für die Eltern genauso wie für die zweite Seele. Die zurückgeholte Seele weiß und akzeptiert, dass die Möglichkeit besteht, zu einem späteren Zeitpunkt wieder zu inkarnieren. Meistens kommt sie wieder in dieselbe Familie oder zumindest in die gleiche Seelengruppe. Die Seele begegnet der ursprünglich geplanten Mutter auf alle Fälle wieder. Selbst dann, wenn diese bei der nächsten Inkarnation nicht mehr ihre leibliche Mutter sein kann oder will. Es kommt vor, dass Zwillinge mehrmals gemeinsam inkarnieren. Wenn ein Zwilling während seines Lebens ein Lernthema löst, wirkt sich das energetisch auf den anderen aus.

Wie weit dringt eine Seele bei der Empfängnis in den Körper der Mutter ein bzw. wechselt sie zwischen Mutterleib und feinstofflicher Welt?
Bei der Empfängnis kommt sie ihr sehr nahe, durchdringt den Uterus jedoch nur energetisch. Der feinstoffliche Körper verschmilzt mit dem grobstofflichen Körper erst nach und nach.

Wechselt die Seele zwischen grobstofflicher und feinstofflicher Welt?
Ja, sie ist noch nicht von Anfang an im physischen Körper, im Fötus eingeschlossen. Es gibt innerhalb der geistigen Ebene verschiedene Arten von Feinstofflichkeit. Die Seele bleibt ab der Empfängnis „unten“ auf der Erde (in Wirklichkeit sind beide Ebenen Parallelwelten, deshalb ist der Begriff „unten auf der Erde“ nicht ganz richtig), sie kann aber hin- und herwechseln. Es bedarf allerdings eines Eingewöhnungsprozesses, wie beim Tod, wenn die Seele noch im Umfeld des Verstorbenen bleibt und erst allmählich in die andere, feinstoffliche Ebene hinüber wechselt.

Was passiert bei einem Abortus? Ist der von vorne herein bereits eingeplant?
Ein Abortus ist immer Teil des persönlichen Lebensplanes von Eltern und/oder Kind. Die Kinderseele weiß im Voraus, dass die Wahrscheinlichkeit eines Abortus sehr groß ist und nimmt diesen Umstand als Lernaufgabe an. Für die Seele ist deshalb ein Abortus kein Problem. Es kann auch vorkommen, dass die Seele – bei massiver Ablehnung seitens der Eltern – freiwillig wieder in die feinstoffliche Ebene zurückkehrt. Ein weiterer Grund für einen Abortus kann die große Angst der Seele sein, in einem physischen Körper eingeengt zu sein oder sie hat eine generelle Angst vor einem weiteren irdischen Leben. Sie tritt dann die Flucht zurück an.

Wer hat mehr „Einfluss“ auf einen Abortus – Mutter oder Kind?
Die Mutter kann einen Abortus auf keinen Fall verhindern, wenn dieser auf geistiger Ebene geplant wurde. Möglicherweise weisen die Körperzellen des Kindes einen schwerwiegenden Defekt auf, das Kind ist unterversorgt und geht im Mutterleib bereits wieder ab oder ähnliches. Die Kinderseele weiß darüber Bescheid und tritt dennoch eine Schwangerschaft an. Dies führt zu einem kurzen „Gastauftritt“ der Seele bei ihren Eltern.

Kommt diese Seele dann wieder? Möglicherweise in dieselbe Familie?
Bei einer erneuten Schwangerschaft der Mutter inkarniert diese Seele meist in derselben Frau wieder. Falls diese durch eine Operation oder sonstige körperliche Ursachen unfruchtbar geworden sein sollte oder verhütet, kommt die Seele in die Seelenfamilie und nimmt später Kontakt zu ihrer ursprünglich vorgesehenen Mutter auf. Ausgenommen davon ist eine Seele, die nicht mehr inkarniert, da sie in höhere Sphären aufsteigt und dies ihre letzte Erfahrung auf der irdischen Ebene war.

Welche Engel sind bei einem Abortus anwesend?
Bei einem Abortus oder einer Fehlgeburt sind die Schutzengel von Mutter und Kind sehr stark präsent. Auch zahlreiche Helferengel sind dabei. Diese unterstützen Mutter und Kind, wenn sich die Kinderseele energetisch zurückzieht und physisch den Körper der Mutter verlässt.

Was ist die Aufgabe der „Abortus-Engel“?
Geschieht ein Abortus in den ersten Schwangerschaftstagen oder -wochen, dann ist dieser Ablöseprozess für die Seele einfacher als zu einem späteren Zeitpunkt. Ist die Schwangerschaft bereits weiter fortgeschritten, ist es für die Seele schwieriger, sich aus der Aura der Mutter zu lösen und beide Auren voneinander zu trennen. Dabei arbeiten die Helferengel wie mit einem Laserstrahl. Es ist nicht einfach, euch die energetische Ebene zu beschreiben, aber man kann es sich folgendermaßen vorstellen: Bei der Empfängnis werden zwei „Dias“ übereinander gelegt und Licht wird durchgeschickt. Dadurch verschmelzen beide Bilder. Beim Abortus wird „ein Bild vom anderen Bild“ heruntergenommen, aber das bereits erfolgte Durchdringen kann nicht rückgängig gemacht werden. Es bleibt in der Aura der Mutter gespeichert.

Was können Eltern tun, um sich optimal auf eine Geburt vorzubereiten?
Mutter wie Vater sollten sich bereits während der Schwangerschaft direkt mit der Seele des Ungeborenen in Verbindung setzen, mit ihm sprechen und mit den Schutzengeln des Kindes Kontakt aufnehmen. Sie können auch mit den Geburtsengeln Verbindung aufnehmen und darum bitten, für eine optimale Geburt zu sorgen sowie Mutter und Kind dabei zu unterstützen. Schwangerschaftsengel sind Helferengel, die während der Schwangerschaft an der Seite der Mutter sind und ihr zu Ernährung, Schlaf, Bewegung oder körperlicher Schonung Impulse geben. Es gibt immer einige Schwangerschaftsengel an der Seite schwangerer Frauen, mit denen sie durch innere Zwiegespräche in Kontakt treten können.

Wenn es aus karmischen Gründen vorgesehen ist, dass es zu Komplikationen während der Geburt kommt, kann man in einzelnen Fällen erwirken, dass die Komplikationen abgeschwächt werden. Wenn man aufgrund einer medizinischen Prognose bereits weiß, dass es zu einer schwierigen Geburt kommen könnte, sollte man sich an die Karma-Engel und an die Engel der Gnade wenden, denn wenn es die göttliche Ordnung erlaubt, können einige Probleme gelöscht werden.

Gibt es noch etwas, das Ihr uns mitteilen möchtet?
Die Erzengel Gabriel und Michael sind bei Geburten immer anwesend, zusätzlich ist noch Erzengel Raphael bei schwierigen Geburten vor Ort. Die Erzengel bewahren die Oberaufsicht, halten sich aber im Hintergrund. Sie bauen um den Ort der Geburt eine energetische Schutzhülle auf, innerhalb der sich die Geburtsengel aufhalten. Werden die Erzengel von Mutter, Hebamme oder Arzt gerufen, werden sie noch stärker präsent. Sie können auch von der Kinderseele selbst gerufen werden, wenn diese starken Kontakt zu ihnen hat, was aber eher die Ausnahme ist. Für eine Hebamme ist es wichtig, mit ihren persönlichen Schutzengeln zusammen zu arbeiten, weil ihre Arbeit ja immer einen wichtigen Teil ihres eigenen Lebensplanes darstellt. Je mehr Engelenergien sie beizieht, desto besser ist dies für die von ihr betreuten werdenden Mütter.

Nun haben wir euch das Wichtigste gesagt. Tragt diese Botschaften hinaus, zum Wohle der Neuen Kinder, die nun auf eurem Planeten inkarnieren und eure Zukunft auf der Erde gestalten werden.

BUCH-TIPP
Ingrid Auer
Engel begleiten durch Schwangerschaft, Geburt und die Zeit danach
175 Seiten, € 17,90
ISBN: 978-3-9502151-2-0
chtpunkt & Ekonja Verlag

Kategorie: Spiritualität | 6 Comments
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