Mike Dooley und der TUT-Abenteurerclub

Jeden Tag warten mehr als 250.000 Menschen in über 180 Ländern an ihren Rechnern auf Botschaften aus dem Universum. Ja, Sie haben richtig gelesen! Die E-Mails haben jedoch einen irdischen Absender: Mike Dooley. Mit seinem internetgestützten, inspirierenden und philosophischen Abenteurerclub „TUT“ (TUT = Totally Unique Thoughts) wurde er weltbekannt und auch am Bestseller „The Secret“ war er beteiligt. Doch der „Botschafter des Universums“ will mehr und geht mit seinen Fans inzwischen sogar auf Kreuzfahrt. Und im September verschlägt es Mike Dooley auf seiner Vortragstour nun auch nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz.

Bestellungen beim Universum, die Kraft des Wünschens und Visualisierens, das Gesetz der Anziehung – all das ist nicht wirklich neu, wenn auch nach wie vor brandaktuell. Neu und geradezu revolutionär ist jedoch der Ansatz von Mike Dooley, bei dem aus dem kosmischen Bestellservice ein interaktiver Abenteurerclub und aus der Wunsch-Einbahnschiene ein Dialog wird, in dem das Universum selbst Kontakt mit uns aufnimmt und uns Nachrichten zukommen lässt. Nun ja, nicht unmittelbar, sondern via E-Mail und über seinen Botschafter Mike Dooley, der damit eine rasante Entwicklung in Gang gesetzt hat. Immerhin beziehen bereits jetzt mehr als 200.000 Menschen aus über 180 Ländern seine „Grüße vom Universum“ und täglich kommen neue Fans hinzu.

Mike Dooley bei einer Lesung mit Signierstunde seines neuen Buches

Dreh- und Angelpunkt von Mike Dooleys neuer Bewegung ist seine Website „TUT’s Adventurers Club“, der „TUT-Abenteurerclub“, eine „freie Vereinigung von geistig Gleichgesinnten aus aller Welt, die daran glauben, dass das Leben im Dschungel von Raum und Zeit das ultimative Abenteuer ist… weil ‚aus Gedanken Dinge werden’, Träume wahr werden und alles für alle Zeiten möglich sein wird“. So die kurze Selbstdarstellung von „TUT“, was für „Totally Unique Thoughts“ oder „ganz und gar einzigartige Gedanken“ steht.

Um Mitglied der ungewöhnlichen Internet-Community zu werden und die täglichen „Grüße vom Universum“ zu erhalten, muss man gewöhnlich erst einen Eid ablegen, der einen ständig daran erinnern soll, dass wir in einem magischen Universum leben, in dem wir selbst ein „Geschöpf unter unseren eigenen Geschöpfen“ sind – also die Schöpfer unserer eigenen Wirklichkeit und damit auch unseres eigenen Lebens. Man kann die Botschaften auch erhalten, ohne den Eid abzulegen, aber was hindert uns eigentlich daran, zuzugeben, dass wir weit mehr sind als hilflose Marionetten äußerer Umstände, und zu beabsichtigen, ein glückliches und selbstbestimmtes Leben voller Liebe und Respekt vor allen anderen Wesen zu führen?

Ganz gleich, ob man nun den Eid ablegt oder nicht, wenn man seine E-Mail-Adresse auf der TUT-Homepage einträgt, erhält man an jedem Werktag der Woche „Grüße vom Universum“, teilweise personalisiert und direkt, manchmal auch ganz allgemein gehalten und abstrakt. Mit erstaunlichen Ergebnissen, wie Mike Dooley betont: „Als diese Botschaften erstmals per E-Mail an meine Abonnenten gingen, bestand die häufigste täglich eintreffende Reaktion darin, dass die Leser über das perfekte Timing verblüfft waren … und das ist heute nicht anders. Jede Botschaft schien direkt auf ihre augenblickliche Lebenssituation gemünzt zu sein.“ „Wie konntest Du das wissen?“, fragt ein verblüffter TUT-Abenteurer Mike Dooley. „Selbst meine engsten Freunde hatten davon keine Ahnung!“

Begegnung mit „Miss Guatemala“, anlässlich Mikes Welttour 2007/2008

Oder: „Ich aß um vier Uhr früh gerade Pfannkuchen, als die heutige Botschaft einging…, und ich musste einfach meine Mutter mitten in der Nacht anrufen, um ihr zu erzählen, dass im PS die Frage gestanden hatte: ‚Möchtest Du noch Sirup?’ Und dass ich sie genau in dem Moment las, als ich nach dem Sirupglas greifen wollte!“

Oder: „Ich grübelte gerade über das traurige Ende meiner Ehe nach. Ich machte mir Sorgen, welche Auswirkungen es auf meine Kinder haben könnte, und ich war in Tränen aufgelöst, als die heutige Botschaft eintraf und mir sagte: ‚Wenn du wüsstest, wie unglaublich positiv sich alles entwickeln wird, für dich und alle, die dir nahe stehen, dann würdest du dich jetzt so leicht wie eine Feder fühlen, frei wie der Wind, glücklich, zuversichtlich und unbeschwert…’“

„Wie konnte das sein?“, fragt Mike Dooley und beantwortet seine eigene Frage: „Die nahe liegende Antwort lautet: Obwohl 200.000 Menschen dieselbe Botschaft erhalten, interpretiert jeder von ihnen sie auf seine eigene Weise, entsprechend seines Denkens und seiner Lebensumstände. Die ungewöhnliche Antwort lautet: Im Dschungel von Raum und Zeit sind die Dinge keineswegs das, als was sie erscheinen. Von klein auf hat man uns erzählt, dass wir nur Zaungäste sind und sich das Leben entlang einer starren Zeitachse abspielt. In Wahrheit ist jedoch jeder von uns Mitschöpfer von allem, an dem wir Anteil haben, und unsere Erfahrungen entspringen einem ewig währenden Hier und Jetzt. Nur weil wir uns bei der Deutung des Lebens ausschließlich auf unsere physischen Sinne verlassen, fällt es uns so schwer, diesen Zusammenhang zu begreifen. Genauso wie man bei der Beobachtung eines wunderschönen Sonnenaufgangs an dessen Schöpfung beteiligt ist, so sind auf magische Weise auch die Leser dieser Zeilen und der täglichen Botschaften deren Mitschöpfer.“

Es ist genau jenes Bewusstsein unseres Mitschöpfertums, das es uns dann viel leichter macht oder überhaupt erst ermöglicht, unsere innersten Wünsche in die Wirklichkeit umzusetzen und wirklich erfolgreich beim Universum zu „bestellen“ oder das Gesetz der Anziehung zu unseren Gunsten einzusetzen. Mike Dooleys tägliche Grüße helfen uns, dieses Bewusstsein aufrecht zu erhalten und jeden Tag aufs neue zu nutzen. Und was kann schöner sein, als die Welt und unser Leben jeden Tag ein bisschen schöner, glücklicher und besser zu machen?

Vom World Wide Web in die Welt

Die „Grüße“ des Universums manifestieren sich in vielfältigen Formen und Möglichkeiten – genieße sie unvoreingenommen! …

In den letzten Jahren überträgt Mike Dooley seinen großen Erfolg aus der virtuellen Welt des Internets in die Kanäle der klassischen Medien und in die Alltagswelt. Einen Anfang machte er mit seiner Beteiligung an „The Secret“, wobei er sowohl bei dem Bestseller als auch bei dem gleichnamigen Film mitwirkte. Inzwischen hat Dooley in den USA auch zwei ausgesprochen beliebte Radiosendungen und hat selbst mehrere Bücher veröffentlicht. Sein Werk „Grüße vom Universum – Wie Wünsche Wirklichkeit werden“ ist soeben auch auf Deutsch erschienen und ist bereits auf dem besten Weg, zum Bestseller zu werden.

Das Buch besteht zum Großteil aus einer Auswahl eben jener Botschaften vom Universum, die im Internet schon unheimlich erfolgreich waren. Aber kann man ein solches Erfolgsrezept so einfach eins zu eins vom virtuellen Medium aufs Buch übertragen? Zumal es sich ja nun nicht mehr um tägliche Botschaften handelt? Dooley ist überzeugt, dass es funktioniert: „Probier es aus“, schreibt er. „Öffne dieses Buch einfach ‚zufällig’ auf einer Seite und lass dich überraschen, was dir begegnet. Du solltest wissen, dass Du im Grunde der Verfasser bist.“

Manche dieser Botschaften sind kurz und prägnant und bestehen nur aus drei Worten wie zum Beispiel: „Du hast Zeit.“ Oder: „Du bist bereit.“ Andere sind etwas komplexer, aber immer auf den Punkt. Manche Botschaften sind länger, aber stets mit der selben Schärfe und einer großen Prise Humor und Direktheit gewürzt. Ein Beispiel: „Glaubst du, dass das Universum letztlich jene belohnt, die in Armut leben? Glaubst du, dass jene, die sich Tag für Tag im Schweiße ihres Angesichts plagen, um ihr Geld zu verdienen, mehr Chancen haben, den Pokal zu gewinnen, als jene, die kaum einen Finger krumm machen? Schenkt das Universum dargebrachten Opfern besondere Beachtung? Gefällt es ihm, wenn jemand die Bedürfnisse der anderen vor die eigenen stellt? Bevorzugt das Universum jene, die sich bemühen, ein hochgeistiges Leben zu führen? Ehrlich gesagt, Schatz, das Universum schert sich einen Dreck darum. Es liebt dich, und dabei spielt es keine Rolle, nach welchen Regeln du spielst. Das nur zum Thema Bedingungslosigkeit.“

Dooley und das Universum sind manchmal erschreckend offen und direkt – wenn man sich den Botschaften öffnet und sie nicht gleich unreflektiert zur Seite schiebt. Wobei natürlich auch manch unliebsame Wahrheit zutage tritt und so mancher gut gehüteter Glaubenssatz auf die Probe gestellt wird. Ein „reality check“, wenn man so will, da die Botschaften und Grüße vom Universum sich oft als Fragen entpuppen, die uns selbst mit der Nase auf die Antwort stupsen.

Eine noch intensivere Wirkung haben, wenn man den vielen überaus positiven Rückmeldungen der Teilnehmer glauben darf, Mike Dooleys Vorträge, Seminare und Workshops, die genauso ungewöhnlich sind wie seine „alltägliche“ Arbeit: Viele TUT-Seminare finden nämlich regelmäßig auf Kreuzfahrtschiffen statt – standesgemäß für die Mitglieder eines echten Abenteurerclubs. Die Routen variieren von Jahr zu Jahr und auf dem Programm standen bisher unter anderem Alaska, die Karibik, Hawaii und das Mittelmeer. Die außergewöhnlichen Veranstaltungen sind oft schon ein Jahr im voraus ausgebucht, was zeigt, wie groß das Interesse im TUT-Abenteurerclub an diesen Seminaren auf hoher See ist.

Weitere Informationen:
www.mike-dooley-tour.de
www.tut.com

BUCH-TIPP
Dooley, Mike
Grüße vom Universum
240 Seiten, € 16,95
ISBN: 978-3-426-65619-8
Knaur HC

Kategorie: Spiritualität | 17 Comments
Bildercopyright: Illustration: ©Devam Will - ©photodisc - ©M. Dooley