Das allgemein bekannte Mandala hat seinen Ursprung in den buddhistischen Kulturen des Ostens. Speziell in Tibet begegnet man dem Symbol an den verschiedensten Orten. Vor und in den Tempeln arbeiten Mönche, meistens mit farbigem Sand an wunderschönen und immer wieder neuen Mandalas – nur damit das fertige Mandala anschließend von einer höheren Instanz verwischt wird. Durch diese Handlung wird die Vergänglichkeit aller irdischen Dinge symbolisiert.

Innere Klarheit

Innere Klarheit

Aber auch in den westlichen Kulturen kann man vielfach Mandalas entdecken, z. B. in den wunderschönen rosettenförmigen Kirchenfenstern. Die größte Fülle von Mandalas findet man jedoch in der Natur. Eine Sonnenblume, eine Seerose, eine Margerite, eigentlich in jeder Blume zeigt sich ein Mandala. Selbst eine aufgeschnittene Blumenzwiebel offenbart eine Mandalastruktur. Auch in vielen Früchten erkennen wir die Strukturen eines Mandalas, z.B. in der Orange oder einer Kiwi. Und beim Blick in den Spiegel strahlen uns zwei der schönsten Mandalas an, das Wunderwerk unserer Augen.

Karin Ruthenbeck, auch »Mandala-Karin« genannt, hat es geschafft, mit ihren »Neuzeitmandalas« eine religionsübergreifende Brücke zwischen Ost und West zu schlagen. Die luftigen Farbkreise, die stets Elemente aus der Natur enthalten, inspirieren zum Innehalten und Staunen. Vor mehr als 16 Jahren hat sie ihre Liebe zum Mandala entdeckt. Auf der kanarischen Insel La Gomera entstand ihr erstes Mandala. Beim Kofferpacken hatte sie die Eingebung, Papier und Stifte einzupacken, um dort zu malen.

Schmetterlinge und Lebensfreude

Schmetterlinge und Lebensfreude

Beim Malen spürte sie schnell, dass alles Wesentliche, dass aller Bildursprung aus der Mitte kommt und sich aus diesem zentralen Punkt heraus in alle Richtungen entwickelt, sich in Formen und Symbolen wiederholt. Das Mandala ist ein magischer Kreis oder auch ein Symbol kosmischer Kräfte. Die von ihm ausstrahlenden Kräfte können beruhigen, sie können wohltun, aufbauen, sie verbreiten gute Energien und können wie der Sonnenschein das Leben strahlender und schöner gestalten. Somit will ein Mandala nicht nur mit den Augen gesehen, sondern mit allen Sinnen wahrgenommen werden.

Karins Mandalas kann man fühlen, spüren, man kann mit ihnen in Kontakt treten und kommunizieren. Es sind Mandalas, gemalt aus dem Herzen für die Herzen aller Betrachter. So findet jeder sein persönliches Bild, seine ganz eigene Aussage und Empfindung in dem betrachteten Mandala. Das ist vielleicht darum möglich, weil Karins Mandalas nie die Bodenhaftung verloren haben und durch die hellen und fröhlichen Farben sowie die wunderschön gestalteten Symbole aus der Natur insgesamt Leichtigkeit, Lebensfreude und Glück vermitteln. Es sind einfach Mandalas für die Seele.

Karin Ruthenbeck
Karin Ruthenbeck, 1943 geboren und am Bodensee aufgewachsen, lebt heute mit ihrem Mann in der Ostschweiz. Seit sie die Welt der Mandalas entdeckte, wurde das Malen für sie immer wichtiger. Inzwischen durfte sie an verschiedenen Ausstellungen teilnehmen und erhielt durchweg positive Reaktionen. Einige ihrer Bilder fanden inzwischen einen neuen Platz im immer größer werdenden Kreis der Mandalafreunde.

Buch-TIPP
Karin Ruthenbeck
Mandalas: 55 ihrer
schönsten Neuzeit-Mandalas

mit einem persönlichen und bildentsprechendem Text
128 Seiten, € 20,00
K&K Freude Verlag

Weitere Informationen
Bezug: Buch Kultur Opitz
D – 78462 Konstanz
Tel.: 07531 – 24171
mail@buchkulturopitz.de

oder bei Karin Ruthenbeck
Grubenstraße 12
CH – 8545 Rickenbach-Sulz
Tel.: 0041(0)52 337 26 38
ruthenbeck.k@bluewin.ch

www.mandalakarin.ch

Kategorie: Kunst / Spiritualität | Keine Kommentare
Bildercopyright: © Karin Ruthenbeck