Das Wichtigste im ablaufenden Zeitenwandel ist mit Sicherheit der persönliche und kollektive Weg der Bewusstwerdung und die Hinwendung an das Göttliche, die Durchlichtung des eigenen Wesens sowie das Auflösen alter Felder, die nicht auf die Liebe des Höchsten ausgerichtet sind. Die Tage des Übergangs werden ein einschneidender Prozess sein und auf viele Menschen sicherlich mit großer Wucht treffen, da diese noch nicht mit ihrem Verstand, mit ihrem Tages-Bewusstsein, darauf vorbereitet sein werden.

Normalerweise vermeide ich in meinen Büchern möglichst das Einfließen persönlicher Schauungen, doch da die erhaltenen Visionen genau diese Tage des Übergangs betreffen, sollen sie hier wiedergegeben werden. Wichtig ist allerdings das Bewusstsein, dass Visionen, welche die Zukunft betreffen, immer der Möglichkeit der Veränderung unterliegen. Deshalb sollen die folgenden Zeilen, ohne den „Unfehlbarkeits- Anspruch“ auf tatsächliches Eintreffen, einfach nur dargestellt werden. Auch der Zeitpunkt der Geschehnisse sollte offen bleiben, obwohl es scheint, als würde all dies bereits in den nächsten Jahren stattfinden können.

Die Zeit scheint immer schneller vorwärts zu eilen, und die Geschehnisse überschlagen sich fast. Es sieht so aus, als dränge die geistige Führung regelrecht auf ein schnelles Aufarbeiten der persönlichen Angelegenheiten. Auch kollektive Felder gelangen an die Oberfläche des Bewusstseins der Menschen. Immer wieder wird von der Wintersonnenwende am 21. Dezember 2012 gesprochen, dem Datum, welches in den Überlieferungen der Maya als das Ende der bestehenden Epoche angesehen wird. Vielleicht wird sich der Wandel um dieses Datum herum ereignen, vielleicht aber auch ein paar Jahre später… Wissen kann es nur Einer. Seiner Weisheit können wir vertrauen und unser Wesen seiner Liebe übergeben.

Gerne möchte ich einige Visionen mit Ihnen teilen, welche direkt die Tage des Übergangs betreffen. Auch wenn die folgenden Darstellungen sich auf kurze Ereignisse beschränken, so war doch klar, dass sich das Einströmen dieser gewaltigen Lichtenergie über einen Zeitraum von drei bis höchstens fünf Tagen erstreckte:

Menschen standen auf der Straße, als plötzlich eine gewaltige Unruhe um sich griff. Es hatten sich zuvor bereits einige weltliche Ereignisse abgespielt, die Verwirrung ausgelöst hatten, und viele Menschen versuchten, ihr Vertrauen auf Gott zu richten. Alle spürten, dass sich in diesen Momenten etwas ereignete, was alle Grenzen überstieg und in dieser Form noch nie da gewesen war. Es wurde im Inneren empfunden und im Äußeren gesehen. Eine gewaltige Lichtwelle zog sich über den gesamten Planeten, so als würde eine gewaltige, meterhohe Tsunami-Welle die Küste überfluten. Reinstes Licht strömte ein und berührte die Herzen aller Menschen und alles Leben auf dem Planeten. Diese Lichtwelle bestand aus weiß-silbernem Licht mit einigen kleinen goldenen Elementen darin und zog sich, auch für das physische Auge wahrnehmbar, langsam aber stetig über den ganzen Planeten. Im gleichen Moment wurde für alle Menschen die feinstoffliche Wahrnehmung offenbar. Ihre Chakras öffneten sich, dehnten sich aus, veränderten ihre Form und erstrahlten in intensivem Licht. Allen Menschen wurde durch dieses Licht, je nach dem Grad ihrer Bewusstheit, die hellsichtige Wahrnehmung geöffnet; und es wurde ihnen eine Wahrheit offenbar, wie sie bisher nur wenigen Menschen gegeben war. Die gesamte Aura jedes Menschen und die der Umgebung war nun für alle sichtbar. Wurde ein negativer Gedanke gedacht oder ein ungutes, liebloses Gefühl empfunden, war dies sofort allen sichtbar, da es sich wie eine dunkle Verzerrung mit abstoßenden Formen in der Aura zeigte. Doch nicht nur die aktuellen Empfindungen und Gedanken wurden offenbar, sondern es wurde allen Menschen deutlich, welche Gesinnung bisher im Leben des Menschen vorherrschte und in welcher Art und Weise sein Wesen geprägt war. Hier zeigten sich ganz unterschiedliche Facetten. Die einen wiesen in ihrer Aura noch nicht jene Klarheit und Reinheit auf, die bei anderen schon gesehen werden konnte. Erstere führten noch kleine Verdunkelungen, Verzerrungen in den unterschiedlichsten Formen und kleine Einrisse mit sich. In der Aura von anderen Menschen konnte man nur eine kleine Verdichtung entdecken, alles andere war von wunderschönen Pastell-Farben sowie von Gold und Silber durchzogen. Es sah wunderschön aus.

Es kam zu sehr schmerzlichen Erfahrungen, wenn Menschen, die von der plötzlichen Offenlegung ihres Wesens völlig überrascht waren, unmittelbar erkennen mussten, in welcher dunklen Strahlung sie sich noch befanden. Ihre Aura wirkte klebrig, wie dunkler Schleim, düster, ohne Lichtfunken, und selbst der Aura-Rand war wie von Geschwüren übersät. Plötzlich begriffen sie, dass es das Bild ihres eigenen Wesens darstellte! Die Aura zeigte deutlich auf, von welcher Gesinnung sie waren und wie lieblos sich ihr bisheriges Leben gestaltet hatte. Extrem beschämt durch die plötzliche Offenbarung und Erkenntnis entschieden sie sich in der gleichen Minute, ihre Körper zu verlassen. Diese sanken zu Boden, und die Wesen verließen ihren Leib. Trotz der Dunkelheit und dem Mangel an Liebe dieser beiden Seelen sahen die Menschen, die das Geschehen wahrnahmen, dass sofort jedem der Betroffenen ein geistiger Helfer zur Seite stand, welcher die Seelen in ihre neuen Lebenswelten führte, in denen sie bereuen und den Weg in die Liebe einschlagen konnten. Die Helfer winkten den „Zurückgebliebenen“ zu, welche zum einen erschüttert, zum anderen beglückt waren, dass sie die geistigen Helfer sehen und erleben durften. Sie strahlten eine Liebe aus, die das Innere berührte, und man konnte die Kraft Gottes in ihrer Aufgabe wahrnehmen.

Wieder andere Menschen hatten sich nicht selbst entschieden, ihre Körper zu verlassen. Es wurde aber sehr schnell deutlich, dass sich innerhalb der neuen Schwingung nur die Menschen weiter aufhalten konnten, welche ein bestimmtes Maß an Liebe in sich trugen. Die große „Lichtwelle“ war wie ein „geistiger Scanner“, der entschied, welcher Mensch als „würdig“ eingestuft wurde und welcher nicht. Man darf nicht vergessen, dass jeder Mensch für das Maß an Liebe und seine Sehnsucht nach Gott immer selbst verantwortlich ist. Verharrt er in Machtgier, will nicht vergeben oder ist neidvoll und hasserfüllt, ist das seine eigene Entscheidung – er muss jedoch die Konsequenzen dafür tragen. Die entscheidende „Maßeinheit“ war die Liebe, die es nur den Menschen ermöglichte, in der neuen Liebesschwingung zu leben, welche sich bereits zur Liebe gewandt hatten.

Wieder andere Menschen waren komplett apathisch oder vielleicht sogar von der geistigen Führung eingehüllt, um nicht von den Ereignissen zu stark verwirrt zu werden. Andere wiederum erweckten den Eindruck, dass sie nur darauf gewartet hatten, dieses Geschehen zu verfolgen, obwohl sie selbst nicht den Schritt in das neue Lichtreich gehen konnten. Wenngleich sich in einer relativ kurzen Zeit gewaltige Veränderungen ereigneten, erschien das ganze Geschehen perfekt organisiert und behütet. Jene Menschen, die sich das erforderliche Maß an Liebe bereits erarbeitet hatten, erlebten eine globale Erneuerung in unvorstellbarem Ausmaß. Sie fühlten sich trotz der Vielzahl an dramatischen Ereignissen dennoch geborgen, da sie die zahllosen geistigen Wesen wahrnehmen konnten, die sie bislang nur auf Gemälden oder in ihren Gedanken gesehen hatten. Sie fühlten sich von großer Liebe getragen, auch wenn sie selbst noch eine leichte Unsicherheit in ihrer neu gewonnen Wahrnehmung verspürten.

Als sie sich umsahen, konnten sie Menschen in ganz unterschiedlichen „Strahlungen“ erkennen. (…) Es gab einige Menschen, die in ihrer Aura ein starkes Strahlen aufwiesen, da diese größer, runder und von so großer Schönheit war, dass die anderen Menschen deutlich die Kraft der Liebe und die Nähe zu Gott in diesen Erwachten fühlten. Sie wussten sofort, dass dies jene Menschen waren, welche die neuen „Anführer“ sein würden, spirituelle Lehrer, ohne über anderen stehen zu wollen. Das Maß der Liebe erwählte sie und nicht irgendwelche weltlichen Ränge oder Stellungen.

So fragten einige der Menschen, die in ihrer Aura noch einige Verdunkelungen sahen, warum die anderen denn so stark strahlten und sie nicht. Sie hatten in ihrem Leben noch nichts gehört von einer Aura und wussten nichts von spirituellen Gesetzen. Sie hatten ihr Leben zwar liebevoll gelebt und stets das Gute gesucht, dennoch waren sie von den plötzlichen Wahrnehmungen und Vorgängen völlig überfordert. Die restlichen Ablagerungen in ihrer Aura ließen die Wahrnehmungen und Erkenntnisse der Geschehnisse noch nicht vollständig zu. Sie fragten einen der leuchtendsten Menschen, was denn das Ganze zu bedeuten hätte, und dieser erklärte ihnen, dass die jetzt sichtbaren Verdickungen und Verdunkelungen in ihrer Aura nichts anderes seien als unverarbeitete Reste von negativen Gedanken und Emotionen… Hier hätten sie noch an sich zu arbeiten, um diese Schatten aufzulösen. Er würde ihnen gerne helfen, und mit der Liebe Gottes könnten diese dunklen Schatten in ihrer Aura bald durchlichtet werden. Das beruhigte die Menschen, und sie fühlten sich geborgen und behütet.

Der Übergang in das „Zeitalter des Lichtes“ bedeutet nicht, dass alle Menschen gleichzeitig komplett erleuchtet werden! Es gibt natürlich nach wie vor unterschiedliche Entwicklungsstadien, doch liegen diese wesentlich enger zusammen. Alle Menschen sind grundsätzlich auf die Liebe ausgerichtet, und wenn sie sich helfen lassen, kann im gemeinsamen Streben die Auflösung ihrer „Schattenseiten“ eingeleitet werden. Nicht mit Verurteilungen, sondern in großer Liebe werden die Menschen zukünftig gemeinsam an ihrem Charakter arbeiten und sich auch nicht schämen müssen, wenn ein dunklerer Zug auftaucht. Es ist im Gegenteil gewünscht, alles in sich zu betrachten und in Liebe zu wandeln.

BUCHTIPP
Oetinger, Manuela
Transformation und Zeitenwandel
160 Seiten, € 15,95
ISBN: 978-3-89427-522-8
Aquamarin Verlag

Kategorie: Spiritualität | 1 Kommentar
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