Ingrid Auer war als Kinesiologin tätig, bevor sie von der Engelwelt den Auftrag erhielt, Engelsymbole und -essenzen auf medialem Weg von der geistigen in die irdische Welt zu bringen. Gleichzeitig begann sie Bücher zu schreiben und Seminare abzuhalten. Für sie ist es wichtig, anderen ihr Wissen um Engel und deren „Hilfsmittel“ auf unkomplizierte Art und Weise zu vermitteln.

Mit „Celesta, Spirituelle Sterbe- und Trauerbegleitung“ hat Ingrid Auer in Österreich ein neues Projekt initiiert, dessen Ziel es ist, Menschen einen würdevollen und bewussten Umgang mit dem eigenen Tod oder dem Tod von nahen Angehörigen zu ermöglichen.

Mit 32 steckte ich in einer schweren Krise. Mein Leben war total aus den Fugen geraten. Nichts stimmte mehr. Eine Freundin riet mir damals: „Warum versuchst du es nicht mit Engeln? Die helfen immer!“ Ich dachte an lieblich-kitschige Engelchen, wie sie meistens auf Bildern und in Kirchen als schmückendes Beiwerk abgebildet sind, und blickte sie skeptisch an: „Meinst du wirklich Engel?“

Als ich kurze Zeit danach im Fernsehen eine Diskussionsrunde über persönliche Begegnungen und Erfahrungen mit Engeln sah, war ich für dieses Thema sofort sensibilisiert. Die Tür zur Engelwelt stand für mich einen Spalt breit offen. „Engel, wenn es euch wirklich gibt, dann könnt ihr euch bei mir gleich an die Arbeit machen. Hier gibt es wirklich jede Menge zu tun!“ Da ich seit jeher kein Freund von Gebeten war, begann ich, meine Schutzengel mit eigenen Worten anzusprechen und Zwiegespräche mit ihnen zu führen. Ich bat sie, mir in bestimmten, für mich schier ausweglos scheinenden Situationen zu helfen – und sie taten es. Meine Zuneigung zu den Engeln wuchs, und ich verschlang ein Engelbuch nach dem anderen.

Anfangs suchte ich nur die Hilfe der so genannten „Parkplatz-Engel“, später schrieb ich meinen ersten Engelbrief an die „Engel für Wohnungs- und Finanzangelegenheiten“. Zugegeben, ein wenig albern kam ich mir dabei schon vor, und ich erzählte nur meinen Kindern und meinen engsten Freundinnen davon. Doch die Wohnungssuche dauerte mit Hilfe der Engel nur einen Tag. Dann hatte ich die Wohnung, die ich im Engelbrief genau beschrieben hatte, gefunden. Als Dank kaufte ich meinen Engeln einen wunderschönen großen Blumenstrauß und stellte ihn in meiner Wohnung für sie auf.

Während der darauf folgenden Jahre wurde mein Zugang zur Engelwelt immer intensiver, obwohl ich Engel weder sehen noch hören konnte. Mein Kontakt lief ausschließlich über das innere Zwiegespräch. Ich testete meine Engel – und gleichzeitig mein Vertrauen in sie. Mehr und mehr entstand der Wunsch in mir, für die Engelwelt zu arbeiten, ich wusste aber nicht wie und in welcher Form. Die Antwort erhielt ich von einem Engel-Channel-Medium, durch das einer meiner Schutzengel zu mir sprach: „Deine Aufgabe ist es, die Herzen der Menschen für uns Engel zu öffnen. Und Engelsymbole sind der Schlüssel dafür!“ Ich war sprachlos, denn von Engelsymbolen hatte ich nie zuvor gehört.

Im absoluten Vertrauen an meine Führung von oben machte ich mich an die Arbeit und schuf Engelsymbole, später auch Engelessenzen, die ich von der Engelwelt auf medialem Weg übermittelt bekam. Erst nach und nach erfuhr ich, dass diese Symbole und Essenzen von der Engelwelt energetisiert und versiegelt werden.

Damals arbeitete ich als Kinesiologin und konnte die Wirksamkeit der Engelsymbole an meinen Klienten unmittelbar austesten. In meinen Ausbildungen hatte ich beispielsweise gelernt, Allergien energetisch auszubalancieren und praktizierte dies mit großem Erfolg. Allerdings dauerte eine kinesiologische Behandlung oft ein bis zwei Stunden, bis meine Klienten auf diverse Allergene stabil waren und blieben. Da kam mir der Gedanke, meine kinesiologische Arbeit mit Engelsymbolen zu kombinieren. Und siehe da: Schon nach zehn, manchmal zwanzig Minuten hatte ich dasselbe Ergebnis erzielt, für das ich ohne Symbole Stunden gebraucht hätte. Mehr noch! Viele Menschen erhielten einen spirituellen Impuls durch die Anwendung der Engelsymbole und waren bereit, ihr Leben zu verändern oder eine spirituelle Entwicklung zuzulassen.

Seither arbeiten viele Menschen mit „meinen“ Engelsymbolen, beispielsweise auch Andreas Guhl, ein Physiotherapeut aus Hamburg. Hier ein Fall aus seiner Praxis: Eine seiner Patientinnen litt an einer starken Bewegungseinschränkung im linken Schulterbereich aufgrund einer Verkalkung und Teilruptur einer Sehne. Der behandelnde Arzt machte ein Röntgenbild und riet zu einer Operation binnen drei Wochen. Vor diesem Termin kam die Patientin zu einer Behandlung in die Praxis von Andreas. Sie konnte den Arm vor lauter Schmerzen keinen Zentimeter zur Seite anheben. Andreas machte ihr klar, dass sie noch ein emotionales Thema zu klären hätte und sich in der Schulter ein „emotionaler Konflikt austobte“. Er verwendete dazu das Engelsymbol „Erzengel Chamuel“.

Die Situation im Schulter-Arm-Bereich entspannte sich und am Ende der Behandlung konnte sie ihren Arm schon etwa zehn Zentimeter zur Seite heben. Daheim klebte sie das Engelsymbol „Schutzengel“ auf die betroffene Schulter und rieb den schmerzenden Bereich mehrmals mit Engelölen ein. Nach drei Tagen hatte sie wieder die volle Bewegungsfähigkeit zurück. Von dem Zeitpunkt an ging es von Tag zu Tag immer besser. Nach drei Wochen erschien sie zum anberaumten Operationstermin im Krankenhaus. Der Chirurg schaute sich noch einmal die Röntgenaufnahme der Schulter an und schlug vor, noch eine Sonographie zu machen, bevor er die Schulter operieren wollte. Zu seinem Erstaunen war von der Verkalkung nichts mehr zu erkennen und er meinte scherzend, solche Patienten könne er nicht brauchen, denn sonst wäre er bald arbeitslos.

Schutzkreis aus Engelsymbolen

Engel wirken auch über so genannte Engelsymbol-Schutzkreise. Marlene Damblon aus Aachen berichtete vor einigen Jahren Folgendes: „Mein Vater wurde im Juli 2002 wegen einer Blasensteinentfernung ins Aachener Klinikum eingewiesen. Zu diesem Zeitpunkt litt er schon seit zirka zwei Jahren nach einer Gehirnblutung an zunehmender Vergesslichkeit. Die Operation verlief gut, doch noch am gleichen Abend erlitt mein Vater aufgrund einer Elektrolytentgleisung einen epileptischen Anfall. Er aspirierte und wurde daraufhin in ein künstliches Koma versetzt. Es war die Zeit, in der ich anfing mit den Engelsymbol-Karten zu arbeiten. Die Ärzte und das Pflegepersonal der Intensivstation waren sehr kooperativ. Ich durfte meinen Vater so oft und so lange besuchen, wie ich wollte. Vor jedem Besuch zog ich drei Karten, die ich auf seine Chakren (die Energiezentren im feinstofflichen Körper des Menschen) legte. Es waren fast immer Erzengelkarten, Karten für Karmaerlösung und Neuanfang.

Bei einem Besuch bemerkte ich, dass sich viele Emotionen in meinem Vater gelöst hatten. Er weinte heftig, obwohl er im Koma lag. Die Schwestern waren sehr erstaunt und meinten, so etwas hätten sie noch nicht erlebt. Während der schweren Zeit auf der Intensivstation spürte ich sehr stark die Anwesenheit der Engel. Sie waren mir eine große Unterstützung. Nach dem Klinikaufenthalt litt mein Vater ein halbes Jahr unter einer teilweisen Amnesie und Halluzinationen, und es vollzog sich eine starke Wesensveränderung in ihm. Medizinische Hilfe lehnte er zum damaligen Zeitpunkt strikt ab. Auch ich hatte kaum noch Zugang zu ihm. Während eines Psychiatrieaufenthaltes reinigte ich ihn und mich täglich mit den Engel-Aura-Essenzen ‚Energetische Reinigung’ und ‚Erzengel Gabriel’. Sein Zustand verbesserte sich und er konnte entlassen werden. Die Wesensveränderung blieb jedoch bestehen.

Eines Tages erschienen die Engel-Kombi-Symbole für Sterbebegleitung immer wieder vor meinem geistigen Auge. Ich legte alle sieben Symbole auf ein Foto meines Vaters und wartete gespannt ab. Nach zwei Tagen bemerkte ich eine kleine Veränderung. Mein Vater, der zum damaligen Zeitpunkt kaum allgemeines Interesse zeigte, beteiligte sich erstmals wieder an einem Gespräch. So ganz mochte ich es noch nicht glauben, dass dies auf den Einsatz der Engelsymbole zurückzuführen war. Ich wartete noch drei Tage ab, dann sprach ich meinen Mann und meinen Bruder auf den positiv veränderten Zustand und das Verhalten meines Vaters an. Es war auch ihnen aufgefallen. Dies ist jetzt sechs Wochen her. Die Vergesslichkeit von aktuellen Ereignissen ist geblieben, aber mein Vater führt im Moment ein zufriedenes und ausgeglichenes Leben. Er erkennt seine Angehörigen wieder, liest und diskutiert über Politik und die Welt und zeigt Interesse am Leben. Die Ärzte können sich die Veränderungen nicht erklären, aber ich bin den Engeln sehr dankbar.“

Marlenes Vater lebt heute, fünf Jahre danach, selbstständig in seiner eigenen Wohnung. Er lehnt die Einnahme jeglicher Medikamente strikt ab und macht auch keine Arztbesuche mehr. Er zeigt sich sehr interessiert am weltpolitischen Tagesgeschehen, wirkt sehr zufrieden und entspannt und blickt mit großer Gelassenheit in die Zukunft. Der Engelsymbol-Kreis, den seine Tochter im Jahr 2002 für ihn gelegt hat, liegt übrigens heute noch.

Nun drängt sich natürlich die Frage auf, ob Engel in jedem Fall wirken, wenn man sie darum bittet bzw. mit Engel-Hilfsmitteln arbeitet. Dazu muss man wissen, dass Engel von sich aus nur in Notsituationen in unser Leben eingreifen dürfen, in allen anderen Fällen muss man ihre Hilfe durch entsprechende Bitten anfordern. Auch ohne Engelhilfsmittel kann man sich den Engeln anvertrauen und einen direkten Kontakt zu ihnen aufbauen. Dabei ist es nicht wichtig zu wissen, wie die einzelnen Engel heißen. Wichtiger ist es vielmehr, für sich selbst die geeignete Form der Kommunikation zu finden, beispielsweise in Meditationen, Zwiegesprächen oder Gebeten.

Man darf jedoch nicht erwarten, dass Engel alle Wünsche erfüllen. Wenn man selbst an seinen Wünschen zweifelt, wenn die Erfüllung eines Wunsches jemand anderem schaden könnte, wenn eine Wunscherfüllung eine persönliche oder spirituelle Weiterentwicklung oder wichtige Lebenserfahrungen verhindert, dann passiert gar nichts. Manchmal geht ein Wunsch auch in abgeänderter Form in Erfüllung. Engel sind nicht da, um Probleme aus dem Weg zu räumen oder einen Lotto- Treffer zu ermöglichen. Vielmehr helfen und unterstützen sie Menschen, um Hintergründe und Ursachen von Schwierigkeiten zu erkennen und zu bereinigen.

So begleiten und fördern sie die persönliche und spirituelle Entwicklung, sofern dies gewünscht wird. Natürlich helfen sie auch bei Problemen, die der Alltag oder der Beruf mit sich bringen. Aber man sollte Engel keinesfalls auf die Funktion von „Troubleshootern“ reduzieren, denn das würde ihrem hohen Stellenwert nicht gerecht werden und fast einer Geringschätzung dieser himmlischen Helfer gleich kommen, denn ihre Unterstützung verdient höchsten Respekt und Dankbarkeit.

BUCH-TIPP
Auer, Ingrid; Schwank, Gerd
Wie Engel wirken
150 Seiten, € 18.00
ISBN: 978-3-9502151-8-2
Ekonja Verlag
Kategorie: Spiritualität | 2 Comments
Bildercopyright: ©Saied Shahinkiya - ©Creativ Collection - ©Ingrid Auer