Vor Chile mit seinen 4300 Kilometern Küste liegt das größte Archipel der Welt. Im Ozean finden sich Spuren der Vergangenheit, etwa ein Perlmuttknopf auf einer Schienenschwelle – ein Bild, das traurige Ereignisse aus der Zeit der Pinochet-Diktatur an die Oberfläche holt …

Der Perlmuttknopf erzählt auch von der einstigen indigenen Urbevölkerung Chiles – und was heute von ihr übriggeblieben ist. Zwischen Mythen und Legenden bewegt sich dieses in brillanten Schwarz-Weiß-Bildern gefilmte poetische Filmessay, das bewusst auf die Zutaten eines ethnografischen Dokumentarfilms verzichtet. Für Filmemacher Patricio Guzmann hat der Ozean eine Stimme, ein Gedächtnis – das die gesamte Menschheitsgeschichte enthält. Mit dem Silbernen Bären für das beste Drehbuch ausgezeichnet.

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