Liebe Leserinnen und Leser,

wie können wir Spiritualität authentisch im Alltag leben?

Wenn wir heute auf die letzten 10 Jahre zurückblicken oder sogar auf die Zeitspanne der über 30 Jahre seit dem Beginn der New-Age-Bewegung, so ist in dieser Zeit enorm viel aus einem spirituellen Weltbild in das Alltagsleben eingeflossen – wenn auch meist in einer »Light«-Version: Ein Umweltbewusstsein ist z. B. heute fest etabliert, wenn auch eher materiell etwa als tägliche Mülltrennung und internationaler Handel mit »Verschmutzungszertifikaten«, statt über die Achtung von »Mutter Erde«; spirituelle Techniken wie Meditation und energetische Körperarbeit werden heute von etlichen Krankenkassen bezuschusst oder in deren »Bonus«-Programmen mit »Gesundheitspunkten« vergütet, auch wenn die Schulmedizin im Allgemeinen noch weit von einer ganzheitlichen Sichtweise entfernt ist; sogar in Boulevardpresse und Fernsehzeitungen wird heute gänzlich ohne Häme über Geistheilung und Spiritualität berichtet, auch wenn einige Blätter wie der Spiegel immer noch lästern; esoterisch orientiere Lebensberatung und Persönlichkeitsentwicklung ist in Managementtraining, Supervision und einige Methoden der Psychotherapie eingeflossen, Esoterisches und Spirituelles vom Kristallschädel bis zur Purba- Lichtwaffe schmückt als spannende Zutat Kinofilme und Online-Spiele; in Italien arbeitet das erste kleine Kraftwerk auf Basis von Freier Energie/Kalter Fusion und vieles mehr wurde im Alltag umgesetzt, was lange Zeit als esoterischer Unfug abgetan wurde. Freilich vor allem dann, wenn es in eine »materielle Form« gebracht werden konnte.

newsage 1/2013
Chakraheilung. Das Titelthema der newsage-Ausgabe 1/2013 dreht sich rund um die Frage: »Wie können wir Spiritualität authentisch im Alltag leben?«
Zudem erwarten Sie unter anderem folgende Artikel:

Buddhismus

Weisheit für den Alltag

Bliss-Experiment

Die höchste Form des Glückes

Es gibt keine Materie

Interview mit Hans Peter Dürr

Spiritualität authentisch leben

Informieren Sie sich hier über Bezugsquellen in Ihrer Nähe oder abonnieren Sie das Heft online.

So wurde auch die grundlegende energetische und geistige Verbindung allen Seins in Form des Internets und der Handys und aus der »Akasha«-Chronik wurden Wikipedia und die Datenflut des Word Wide Web »materialisiert«. Aber müssen wir nun diese »materialisierte Spiritualität« beklagen? Oder eine zu sehr kommerzialisierte Vermarktung spirituellen Wissens mancher Kurs- und Seminar-Versionen? Oder muss nicht vielleicht noch sehr viel mehr Spirituelles derartige »Materialisierungen« erfahren, bis sich eine, wenn auch vereinfachte spirituelle Basis in der Allgemeinheit so weit verbreitet hat, dass ein kollektiver Wandel im Weltbild unserer Gesellschaft stattfinden kann? Wann ist Spirituelles noch authentisch und wann ist es zu sehr »materialisiert«?

Für mich gehört es zum Spannendsten, wenn offen denkende Wissenschaftler spirituelles Wissen »materialisieren«, indem sie es mit ihren Methoden bestätigen – so in jüngster Zeit Dr. rer. nat. Klaus Volkamer: Dank neuester sensibler Messtechnik und schneller Computerauswertung fand er heraus, dass der Mensch je nach Schlafphase plötzlich 150 Gramm oder sogar 300 Gramm seines Gewichtes verliert und rund 20 Minuten später genauso plötzlich wieder hinzubekommt – ein sehr handfester Beleg dafür, dass der Mensch mehr ist als die sichtbare Materie und dass sein feinstoffliches Feld sogar »gewichtig« ist. Ebenso stellte er fest, dass Planeten und sogar ferne Sterne einen messbaren Einfluss auf das Gewicht einfacher, mit Silber beschich- teter geschlossener Glasgefäße haben, womit die Existenz eines bioaktiven Feldes oder »Äthers« belegt wird und auch die Astrologie eine »gewichtige« Basis erhält. So heißt für mich »Spiritu- alität authentisch leben« auch, das alte, tradierte spirituelle Wissen in die heutige Sprache und moderne Lebensweise zu übersetzen – in dieser Ausgabe finden Sie zahlreiche Beispiele, in denen eben das versucht wird …

Viel Freude beim Lesen wünscht Ihnen


Ulrich Arndt, Chefredakteur newsage

Kategorie: Diverses | Keine Kommentare