Auch wenn die Gefährlichkeit von Elektrosmog immer noch umstritten ist, so kann doch davon ausgegangen werden, dass er Körper und Psyche zumindest belastet. Heilsteine können zwar nicht, wie oft behauptet wird, Strahlung „abschirmen“ oder gar „schlucken“, sie können jedoch laut der diplomierten Nachrichtentechnikerin und Autorin Barbara Newerla sehr wohl die heute nahezu unvermeidbaren Belastungen mindern und ausgleichen.

Während die sichtbare Umweltverschmutzung in den vergangenen Jahren auf ein Minimum reduziert wurde, ist die unsichtbare Pollution durch elektromagnetische Felder, Funk- und Mikrowellen immer größer geworden. Heute sind es nicht mehr allein die elektrischen Geräte, Kabel und Zuleitungen, Radio und Fernsehen die uns mit immer mehr Feldern umgeben – hinzu kommen inzwischen auch wesentlich stärkere und weiter reichende Strahlungsquellen wie Mobilfunkmasten, Radarsender, schnurlose Telefone, WLAN-Accesspoints und -Karten für den mobilen Zugang zum Internet, kabellose Verbindungen zwischen verschiedenen elektrischen Geräten via Bluetooth-Technologie sowie das Telefonieren mit dem Handy, das inzwischen aus dem Alltag der meisten Menschen nicht mehr wegzudenken ist. Ist das alles wirklich so unbedenklich, wie immer wieder behauptet wird?

„Leider gibt es bisher keine Langzeitstudien“, betont Barbara Newerla, „die beweisen würden, dass eine Dauerbelastung über viele Jahre völlig unbedenklich ist. Ganz im Gegenteil finden Forscher immer wieder Anzeichen dafür, dass der Körper trotz der niedrigen Intensitäten auf Dauer massiv geschädigt wird. Außerdem stellen viele Menschen in der Praxis selbst fest, dass sie früher oder später Beschwerden bekommen, die eindeutig mit der Strahlung in Verbindung stehen. Zum Beispiel, wenn ein neuer Mobilfunksendemast in der Umgebung aufgestellt oder ein modernes Schnurlostelefon angeschafft wurde.“

Newerlas eigene Erfahrungen im Bereich der Baubiologie sowie die Berichte vieler Betroffener, kritischer Ärzte und naturheilkundlich arbeitender Therapeuten sprechen für sie eine deutliche Sprache: „Elektrosmog ist neben anderen Belastungen unseres modernen Lebens ein wesentlicher Faktor, der den Körper massiv unter Stress setzt und damit viele Erkrankungen begünstigt oder auslöst, beziehungsweise den Heilungsprozess verhindert.“

Nicht ohne Grund hört sich die Liste der Symptome, welche die „Elektrosensiblen“ schildern, oft wie typische Stresssymptome an: Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Verdauungsprobleme, Herz-Kreislauf-Probleme, hoher oder niedriger Blutdruck bis hin zu Allergien stehen auf dem Programm. Und auf seelischer Ebene können Nervosität, Gereiztheit und auch depressive Verstimmungen ebenfalls auf die Belastung durch Elektrosmog zurückzuführen sein. „All diese Symptome können natürlich auch ganz andere Ursachen haben“, betont Newerla, „aber oft steckt heute jedoch eine Elektrosmogbelastung dahinter. Schwerwiegende Krankheiten, wie Krebs oder Autoimmunerkrankungen entwickeln sich dann meist erst nach längerer Zeit oder durch eine Mehrfachbelastung mit anderen schädlichen Umweltfaktoren und psychischen Belastungen.“

Denn auch das Immunsystem wird durch die ständigen elektromagnetischen Reize und dem aus ihnen resultierenden Stress in Mitleidenschaft gezogen. Newerla erklärt: „Während einer Stressreaktion wird das Immunsystem auf Sparflamme geschaltet. Bleibt nun der Stress, zum Beispiel durch die dauerhafte Einwirkung von Elektrosmog, längere Zeit bestehen, so hat das fatale Folgen für die Immunabwehr. Chronischer Stress bedingt ein Absinken der Anzahl weißer Blutkörperchen und bestimmte Botenstoffe werden nicht mehr produziert. Man steckt also sich leichter an, wird häufiger krank, und Infekte heilen nur langsam oder gar nicht aus und werden chronisch.“

Als Gegenmaßnahme empfiehlt die Expertin zunächst einmal die Reduktion des Elektrosmogs, denn oft können wir selbst in entscheidendem Maße mithelfen, unser Umfeld in dieser Hinsicht zu verbessern. „Dies betrifft heutzutage besonders alle Geräte“, so Newerla, “die mit moderner Funktechnik arbeiten: Schnurlostelefone, Handys, Bluetooth und WLAN sowie elektrische Geräte und alle elektrischen Installationen im Schlafzimmer.“ Neben diesen nützlichen Maßnahmen empfiehlt sie auch den Einsatz von Heilsteinen, betont aber immer wieder die zentrale Bedeutung der Prävention und Strahlenreduktion: „Damit Steine wirklich dauerhaft Hilfe bringen können, ist es unbedingt notwendig, die Strahlenbelastung soweit wie möglich zu reduzieren, denn Steine können Strahlung weder schlucken noch verbrennen oder abschirmen wie oft behauptet wird!“

Die Wirkung der Heilsteine bei Elektrosmog beruht Barbara Newerla zufolge vor allem auf ihrer feinstofflichen Wirkung und erfolgt auf zwei verschiedene Weisen: Zum einen, um verbleibende unvermeidliche Belastungen des modernen Lebens besser verträglich zu machen sowie Körper und Seele zu stärken. Zum anderen, um die Folgen früherer Belastungen zu mildern oder zu heilen. Ihre Wirkung setzt dabei an Punkten im Organismus an, die von einer Elektrosmogbelastung in der Regel besonders in Mitleidenschaft gezogen werden.

Allerdings warnt die Expertin auch vor dem unsachgemäßen Gebrauch von so genannten „klassischen Eletrosmogsteinen“ wie etwa Bergkristall oder Rosenquarz: „Als die Verwendung von Bergkristall zum Schutz vor Bildschirmstrahlung aufkam“, erinnert sich Newerla, „glaubte man, er würde die Strahlung bündeln und ableiten. Es wurden größere oder kleinere Kristallspitzen auf den Bildschirmen befestigt, so dass die Spitze vom Betrachter wegzeigte. Tatsächlich ist es so, dass Bergkristallspitzen Energie von der Basis in Richtung Spitze leiten können. Vor allem bei energetischen Behandlungen macht man sich diese Eigenschaft Energie zu bündeln und über die Spitze wieder abzugeben zunutze. Auch Licht wird im Kristall entsprechend gebündelt und geleitet. Leider trifft dies für andere Strahlungen nicht in dem Maße zu, das heißt, elektrische und elektromagnetische Strahlung, wie sie von Bildschirmen oder anderen Geräten abgestrahlt wird, kann vom Bergkristall nicht auf die gewünschte Art abgeleitet werden. Ungünstig platziert, kann Bergkristall das Problem sogar noch verstärken.“

Doch wie wendet man den Bergkristall dann richtig an? „Möchte man das Raumklima günstig beeinflussen“, antwortet Newerla, „kann man einen Bergkristall auf eine positive Zone im Raum stellen, so dass er deren Qualitäten abstrahlt. Man kann ihn aber auch als Handschmeichler, Kette oder Anhänger bei sich tragen. Da eine Elektrosmogbelastung den Körper vor allem viel zusätzliche Kraft kostet, können hier die Eigenschaften des Bergkristalls sehr positiv wirken. Als neutraler Energiespender wirkt er stärkend auf Körper und Geist und macht so weniger anfällig für negative äußere Einflüsse. Er verbessert die Wahrnehmung und macht klar und bewusst. So kann man zum Beispiel Störungen aus dem Umfeld besser erkennen und hat die Möglichkeit, sie schneller zu beseitigen, bevor sie größeren Schaden anrichten können.“

Ähnliches gilt für den schwarzen Turmalin, der auch als Schörl bekannt ist und um den sich in Sachen Schutz vor Elektrosmog zahlreiche Legenden ranken. Newerla meint: „Es wird häufig empfohlen, dass man den Schörl zwischen sich und die Strahlungsquelle also zum Beispiel den Bildschirm legen soll. Da er aber, genau wie alle anderen Steine, Strahlung nicht wirklich physikalisch abschirmt, empfehlen wir ihn am Körper zu tragen, wo er seine positive energetische Wirkung besser entfalten kann. Hat man alle baubiologisch möglichen Maßnahmen ausgeschöpft, kann der schwarze Turmalin helfen, den möglicherweise verbleibenden Rest an Strahlung verträglicher zu machen, indem er Blockaden im Energiefluss auflöst.“ Und sie fügt erklärend hinzu: „Alle Turmaline wirken grundsätzlich anregend auf den Energiefluss im Körper, ganz besonders aber der schwarze Turmalin. Er verbessert dabei auch die Verbindung und Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Funktions-Ebenen im Organismus und allen Seinsbereichen.“

Eins der Hauptprobleme einer Elektrosmogbelastung ist laut Newerla, dass die Strahlung vor allem die Kommunikationsvorgänge im Körper empfindlich stört: „Damit ein solch komplexes System wie der menschliche Körper funktioniert, müssen die Aktivitäten von Zellen, Organen und Organsystemen permanent Informationen austauschen, um sich miteinander zu koordinieren. Strahlung stellt hier einen empfindlichen Störimpuls dar und optimaler Informationsaustausch wird verhindert. Dadurch kommt es zu Fehlsteuerungen, energetischen Blockaden und schließlich zu Krankheit. Schwarzer Turmalin kann hier helfen, den Energiefluss und den gesunden Informationsaustausch wieder herzustellen beziehungsweise größere Entgleisungen von vorneherein zu verhindern.“

Ähnlich gute Wirkungen kann man laut Newerla auch mit Rauchquarz, Rosenquarz und Tektiten – einem glasartigen Material, das bei großen Meteoriten-Impakten entsteht – erzielen. Als „Schutzsteine“, welche die Abgrenzungsfähigkeit auf der körperlichen, seelischen und geistigen Ebene fördern und somit auch das Immunsystem stärken können, empfiehlt Newerla unter anderem Achat, Aventurin, Heliotrop, Serpentin und Türkis. Für die Harmonisierung des eigenen Systems und zum Ausgleich von bereits entstandenen Störungen empfiehlt sie unter anderem Jade, grünen und roten Turmalin und Amazonit, sowie ganz speziell zur Stärkung des angeschlagenen Nervensystems den Ametrin, den Bernstein sowie den Sonnenstein.

Oft wird die Expertin gefragt, wie die Steine denn richtig anzuwenden seien. Sie erklärt: „Es gibt viele Möglichkeiten Steine anzuwenden. Für unsere Zwecke empfehlen wir den passenden Stein für einige Zeit mit Hautkontakt am Körper zu tragen. Zum Beispiel aufgeklebt als Trommelstein oder Kristall, als Anhänger oder Kette. Die Dauer der Anwendung ist individuell sehr unterschiedlich und hängt auch von der Art des Steins ab. Manche Steine entfalten ihre Wirkung relativ schnell, andere muss man länger tragen, um eine Wirkung zu spüren.“

Probieren geht also auch hier über Studieren – und, wie Barbara Newerla immer wieder betont, Vorbeugen über Heilen. Passen Sie also auf sich auf und tun sie etwas gegen die unsichtbare Umweltverschmutzung und die Störquellen in Ihrer unmittelbaren Umgebung, bevor sie Sie krank machen.

BUCH-TIPP
Barbara Newerla
Heilsteine bei Elektrosmog
64 Seiten, € 5,95
978-3-89060-537-1
Verlag Neue Erde
www.newerla.de

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